Gründung einer Stiftung

Wir leben in der so genannten Erbengeneration! Nie wurde so viel vererbt wie heute. Vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2010 wurden nach Expertenschätzungen zwei Billionen Euro, das sind 2000 Milliarden, allein in Deutschland vererbt werden (Quelle: Planet Wissen/ WDR ). Davon wird ein gewisser Teil in bereits bestehende oder neu errichtete Stiftungen eingebracht. Insgesamt gab es Ende 2012 in Deutschland mehr als 19.000 rechtsfähige Stiftungen, dazu eine große Zahl nicht rechtsfähiger Stiftungen.

Personen, die ihr im Laufe ihres Erwerbslebens erarbeitetes oder ererbtes Vermögen – insgesamt oder zu einem Teil, zu Lebzeiten oder im Todesfall - in eine gemeinnützige Stiftung einbringen wollen, um auf diese Weise bestimmte ihnen wichtig erscheinende gemeinnützige Vorhaben oder Institutionen zu initiieren oder zu unterstützen, stehen vor der Wahl zwischen zwei Alternativen: Sie können eine eigene rechtsfähige Stiftung errichten oder aber eine nicht rechtsfähige Stiftung gründen und diese durch Treuhandvertrag der Obhut einer natürlichen Person oder einer bereits bestehenden rechtsfähigen Stiftung anvertrauen (Treuhandstiftung).

Beide Stiftungsformen bieten dem Stifter/der Stifterin gleiche Möglichkeiten, ihre jeweiligen Ziele bezüglich der Stiftungszwecke und ihrer Verwirklichung zu verfolgen; beide Stiftungsformen werden von den Finanzbehörden hinsichtlich der steuerlichen Vorteile gleich behandelt. Eine Treuhandstiftung kann jederzeit nachträglich in eine rechtsfähige Stiftung umgewandelt werden.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch!